Österreich schlägt Färöer 3:1
Das österreichische Nationalteam hat am Samstag Färöer 3:1 geschlagen. Ausschlaggebend dabei waren einerseits die Taktik des Nationalteamtrainers Didi Constantini und anderseits das schnelle Tor. Wie vorher angekündigt hat ein schnelles Tor die Sache ungemein vereinfacht.
Taktik von Temchef Didi Constantini voll aufgegangen
Didi Constantini, der das österreichische Potential einfach besser kennt als seine Vorgänger ließ mit Janko und Maierhofer zwei Riesen stürmen und das war gut so und es war auch die einfachste Taktik, denn wer den Gegner einmal gesehen hat, der wusste, dass in dessen Abwehr nicht gerade Lufthoheit herrscht. Maierhofer konnte dann schon nach 49 Sekunden das 1:0 erzielen und damit war das Spiel eigentlich gelaufen. Österreich spielte dann brav weiter und erzielte durch Janko nach 16 Minuten das 2:0. Ein ganz besonders sehenswertes Tor, haben die zwei Sturm Spieler Beichler und Hölzl in der Vorbereitung des Tores drei Verteidiger der Färöer mehr als alt aussehen lassen. Überhaupt muss man sagen, dass gerade die Sturm Graz Spieler sich in Topform präsentiert haben.
In der zweiten Hälfte erhöhte Janko durch einen Elfmeter noch auf 3:0, bevor in der Schlußphase den Gästen noch das Ehrentor gelang.
Marc Janko zu dumm
Bemerkenswert die Dummheit von Marc Janko, der immer wieder unnötigerweise mehr als hart eingestiegen ist und dafür Gelb gesehen hatte, in Rumänien gesperrt ist und von Glück reden musste, dass er am Schluss nicht sogar gelb-rot sah.
Yasin Phelivan und Jakob Jantscher mehr als Talente
Hervorzuheben auch noch Yasin Pehlivan und Jakob Jantscher, die beiden 20 jährigen von Sk Rapid Wien und Sturm Graz werden uns noch viel Freude bereiteten. Was diese zwei Jungs bei ihren Vereinen und im Nationalteam leisten ist sensationell. Ihr Auftreten auf und neben dem Platz ist hervorragend. Pehlivan im defensiven Mittelfeld teilt ein wie ein ganz Großer, ist immer richtig zur Stelle und macht auch in der Offensive fast immer den richtigen Pass und Jantscher ist auf dem besten Weg das Spiel zu führen, den überraschenden Pass zu machen und Partien einfach zu entscheiden.
Am Mittwoch gegen Rumänien wird es ungleich schwerer. Bin schon gespannt wie Constantini aufstellt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass in Rumänien der schnelle Hoffer von Beginn spielen wird.
